Clubfenster / 30.3.2018

RolfKaeppeliklein

Foto: Rolf Käppeli, Autor mit Tischtennisvergangenheit

In seinem Erstroman "Steinbachs Reise" schreibt Rolf  Käppeli, einst Spieler beim TTC Rapid Luzern und später beim TTC Meilen-Männedorf, auch ein Kapitel über einen Tischtenniswettkampf, bei dem es letztendlich um Leben und Tod geht. Am Dienstag, 8. Mai findet in der Bibliothek Stäfa um 20 Uhr eine Lesung statt - Flyer.

Doch lassen wir doch Rolf Käppeli gleich selbst zu Wort kommen...

 

Tischtennis auf Leben und Tod

Zugegeben, die Inspiration erhielt ich von einem Schriftsteller mit Weltformat: In seinem Roman «Saturday» lässt der britische Autor Ian McEvan zwei Ärzte aufeinander los, die sich fast bis aufs Blut bekämpfen während eines Squash-Matches. Vielleicht gelingt mir etwas Vergleichbares im Sport, der mein Freizeitleben während Jahrzehnten prägte, im Tischtennis – nichts Ebenbürtiges, das wäre vermessen. Die Wette, um die zwei Romanfiguren spielen, passte gut zur Handlung des Romans «Steinbachs Reise», an dem ich schrieb. Anfänglich geht es dabei um 10’000 Franken, schliesslich ums nackte Überleben. 

Das Buch ist im März 2018 erschienen und im Buchhandel oder bei mir (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erhältlich (ca. 25 Fr.). Zum Inhalt mag ich nur so viel verraten: Ein Schweizer Mutbürger, der sich für mehr Demokratie und Chancengleichheit einsetzt, läuft mehrmals gegen die Wand, er läuft Gefahr zum Wutbürger zu werden, ein Gutbürger will er nicht sein.

Auf dem Flyer zur Vernissage erfährst du mehr.Mit 14 Jahren begann ich beim TTC Luzern zu trainieren und spielte bald einmal in der ersten Mannschaft mit. Im Jahr 1963 durfte ich in Montreux den Pokal für den Schweizer Juniorenmeister in Empfang nehmen. Viele Jahre spielte ich für die Luzerner, bevor ich in den 90-er Jahren zu Meilen-Männedorf wechselte, weil ich inzwischen an den Zürichsee gezogen war. Operationen an den Hüften, an einem Knie und andere gesundheitliche Einschränkungen sorgten in den letzten Jahren leider dafür, dass ich das TT-Spiel einschränken und inzwischen ganz aufgeben musste. Dafür habe ich jetzt in einem Kapitel des Romans darüber geschrieben.

Text: Rolf Käppeli

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